Winterimpressionen

Kinder kommt und ratet,
was im Ofen bratet,
hört, wies knallt und zischt.
bald wird er aufgetischt,
der Zipfe, der Zapfel, der Kipfel,
der Kapfel, der goldgelbe Apfel.

....

Wer kennt ihn denn noch, den so köstlichen Bratapfel? Zu älteren Zeiten gab es ihn ín der Winterszeit sehr oft, bei uns zu Hause jedenfalls.
Man hatte ja die schönen Öfen, die geheizt werden mußten. Und der Ofen, der hatte eine Röhre.
Meine Großmutter sorgte immer dafür, dass dort die Bratäpfel für uns Kinder (na gut, auch für die Erwachsenen) gebrutzelt wurden.


Wenn der Ofen so richtig Wärme hatte, stellte sie den Teller hinein und etliche Boskop Äpfel drauf. Später duftete es schon so gut .... und der Bratapfel schmeckte einfach großartig. Man aß ihn mit oder ohne Zucker ... auf einem Tellerchen und mit dem Teelöffel.
Den Duft und den Geschmack habe ich immer noch in der Nase und auf der Zunge. In unserem Haus, es ist alt, habe ich etliche Öfen und somit auch die Röhren.


Nach langen Jahren habe ich nun wieder einmal den Bratapfel entdeckt...was für eine Freude, auch für den Michel (4 Jahre), der beim Heizen und " Bratapfelherstellen " mit dabei war.
Wenn  er bei allem dann in die Röhre schaute, war sogar was drin! Und der Bratapfel hat ihm sehr gut geschmeckt. (ja, man kann ihn auch im modernen Backofen brutzeln, aber die richtige Röhre eines ganz alten Ofens, die hat schon was ! )


Noch ist es kalt...man kanns ausprobieren und sich an die Kinderzeit erinnern, den Kindern und Enkeln davon erzählen...
...
Übrigens, das Gedicht zum Bratapfel habe ich in der Grundschule in Woosten bei meinem Lehrer Fritz Kettner gelernt ... Erinnerung.
km

Der Schaukelstuhl von Friederike aus Woosten

Caroline im Schaukelstuhl
Klara, Friederike, Ella
Friederike ( links ) Caroline ( rechts ) und das Kind ist Ella ein Enkelkind von Caroline
Caroline füttert Hühner

Vor genau 100 Jahren, es tobte der 1. Weltkrieg, erschien das schöne und so interessante Buch ? Jürnjacob Swehn der Amerikafahrer von Johannes Gillhoff.

In dem Büchlein wird das Leben von Carl Wiedow aus Glaisin bei Ludwigslust beschrieben. Wie viele, hatte er den Mut, nach Amerika auszuwandern. Da stand ich auch still und sah zurück und sprach zu mir : Jürnjacob Swehn, du bist den Weg schon mehr als fünfzigmal gegangen. Aber heute ist es anders als sonst. Wo dir das wohl gehen wird im fremden Lande. Da sind vor dir schon viele in ein fremdes Land gewandert, und ihre Spuren hat der Sand verweht. ( Zitat aus dem Buch )

Vielleicht haben auch Friederike und ihr Mann Karl sich umgesehen, nahmen Abschied von Woosten, Krakow und Parchim, als sie zusammen am 19. März 1904 von Hamburg nach Amerika auswanderten.

Friederike war das Kind armer Tagelöhner. Sie wurde am 5. 1. 1862 in Woosten geboren, wurde in der Wooster Kirche 1876 konfirmiert. Hier ging sie auch zur Schule. Am 10. April 1883 heiratete sie ihren Karl in der Kirche zu Goldberg. Zusammen verschlug es sie nach Parchim. Dort hatte Karl Arbeit; vermutlich in der Zichorienfabrik. Sie wohnten in einem Haus in Parchim, Auf dem Brook 25. (gefunden in einer Volkszählung)

Auf der „Patricia“, einem Dampfschiff, ging es dann los nach Amerika. Sie hatten eine Kabine im Zwischendeck. Friederike war 41 Jahre alt, Karl 42 und ihre Kinder Frieda 16 und Friedrich 2. Die älteste Tochter, Caroline, war mit ihrem Mann Heinrich, beide aus Woosten, schon 1902 ausgewandert. So kam nun die Familie zusammen, Friederikes Bruder Wilhelm blieb in Woosten.

Ankunftsort in Amerika war Boulongue; Plymouth; New York. Ihr Leben fanden sie in Michigan, bauten sich eine Farm auf, lebten gut. Friederike wurde 76 Jahre alt, erlebte das Aufwachsen ihrer Kinder und Enkel. In ihrem Haus hing an der Wand ein gestickter Wandbehang; aus der Heimat. Heute hängt er, immer wieder liebevoll betrachtet, bei Helena (Ururahne von Friederike) Und auch ihr Schaukelstuhl ist noch bei Helena, wird in Ehren gehalten.

Friederike kam nie wieder nach Deutschland zurück. Lediglich Heinrich, der Mann von Caroline, Friederikes Tochter, war noch zweimal in Deutschland; woraus zu schließen ist, dass es ihnen wirklich gut ging.

Als ich ein kleines Kind war, landeten in Woosten ab und zu Pakete aus Amerika. Das wurde mir später von meiner Oma erzählt. Ich hatte eine Stoffpuppe und eine Flickerdecke ( Patchwork sagt man heute ) von dort. Die Pakte schickte Caroline, Lena genannt, als sie 1959 starb war der Kontakt vorbei.

Ich habe mich eigentlich immer für die Familiengeschichte interessiert. Es war anfangs nicht so einfach, aber per Computer und einigen interessanten Seiten im Internet findet man jede Menge; so fand ich auch Helena.

Außerdem hatte Michael, mein Sohn, im Jahr 2000 auch schon Erfolg. Er hatte in Amerika ein halbjähriges Praktikum auf einer Farm. Mit Hilfe der Gasteltern, zu denen auch heute noch guter Kontakt besteht, fand er eine rührige Ahnenforscherin, die gern half.

Etwas später fand er mit seiner Frau bei einer Amerikareise die ersten Grabstätten und Steine der Auswanderer unserer Familie. Bewegende Momente. Helena und ich haben vor, uns bald zu treffen, hier in Mecklenburg oder dort in der neuen Heimat der alten Wooster.

km

P.S. Die Fotos habe ich von Helena aus Amerika

Herbstzeit

Herbstzeit...Erntedank...bunt sind schon die Wälder , gelb die Stoppelfelder...
 
?so langsam wird es Herbst; die Blätter an den Bäumen verfärben sich, werden
rot, gelb oder braun, fallen herab, anfangs nur ein Blättchen, dann zwei,
dann   ?. kommt vielleicht ein Sturm und ab sind sie alle


Die Ernte ist eingebracht, die gepflügten Felder riechen nach frischer Erde.
Hier und da sieht man noch die Stoppeln.


Die Kraniche sammeln sich, werden bald nicht mehr hier sein?.


Kastanien und Eicheln reifen, pruzeln von den Bäumen, Kürbisse und Äpfel
wollen geerntet werden.


Herbstzeit ? Reifezeit


Und auch Zeit, um DANKE zu sagen, danke zu sagen den fleißigen Bauern?.
Danke zu sagen der herrlichen Natur und auch danke zu sagen ? DEM - der
alles so gut wachsen lässt.


In vielen Kirchen feiert man im September oder Oktober das schöne
Erntedankfest. Immer wieder ist dann der Altarraum bunt geschmückt ?mit Blumen
aller Art, Kürbissen, Mais, Kartoffelm, Rüben, Nüssen ?und noch viel mehr.

Erntedankgottesdienst - Zeit, um DANKE zu sagen?
km

Ewigkeitssonntag

....es ist noch früh am Morgen an diesem Sonntag im November - Totensonntag, Ewigkeitssonntag. Ich sitze am Schreibtisch und sehe auf die Dorfstraße - an den Bäumen baumeln noch vereinzelt Blätter, die Äste wiegen sich im lauen Wind, es ist alles noch ruhig. Neben mir duftet der Kaffee in meiner Lieblingstasse...
Vor kurzem war ich auf dem Wooster Friedhof und habe die Gräber für die lange Winterzeit vorbereitet - die verwelkten Blumen wurden auf den Komposthaufen gebracht, frisches Grün geschnitten und fein säuberlich auf die Gräber gesteckt, so, wie es meine Mutter immer getan hat. Dann die ausgesuchten Gestecke darauf gelegt. In diesem Jahr hatte ich Glück mit dem Wetter, oft war es in der Novemberzeit schon so richtig nasskalt, aber ich hatte diesmal Sonne und frischen Wind.


Ich bin gern auf unserem Friedhof... man ist der Familie so nah, auch vielen Bekannten aus dem Dorf, die hier ihre letzte Ruhe fanden.
Und so gehen meine Gedanken nicht nur heute...oft...zu allen, die es einmal gab.
Ich denke an Fritz, der Bruder meines Großvaters, der sehr jung im Ersten Weltkrieg in Frankreich gefallen ist. Wie wäre wohl sein Leben verlaufen, wenn alles anders gekommen wäre...
Meine Gedanken sind bei den Urgoßeltern, die ein sehr schlichtes und bescheidenes Leben in Woosten führten. Oma und Opa, meine Großeltern, waren sehr gut zu uns Kindern, ich denke so gern an sie... an ihr Lächeln, an ihre Warmherzigkeit, ich denke an Omas Stampfkartoffeln, an die Schinkenstullen, an die Märchen, die sie uns erzählte...
Meine Gedanken gehen zu den Eltern, die sich liebevoll um uns kümmerten, immer für uns zurücksteckten... die uns den Weg ins Leben bereiteten...


Oft träume ich von der Familie; und ich bin sehr dankbar, sie gehabt zu haben - und ich versuche, viel von allem weiterzugeben. So wollen wir gerade heute an alle unsere Lieben denken, die uns im Leben begleiteten, unser Leben geprägt haben. DANKE. km

eine Vorweihnachtsgeschichte

In einem kleinen Dorf, hinter einem altem Haus, auf dem Hof, lag ein Holzstapel, oben drauf ein langer Ast. Es regnete , es war einfach kalt an diesem Novembertag und der Ast bibberte vor Kälte. Nein, so hatte er sich das neue Leben nicht gedacht. Eines Tages nämlich wurde er einfach abgeschnitten, einfach so und auf den Holzstapel gelegt.Was sollte nun passieren ?
Bisher war sein Leben nämlich wunderbar. Er stand im Garten in einer Hecke, erlebte jedes Jahr den Frühling mit seinem Duft. Vögelchen wippten an seinen zarten Zweigen, zwitscherten; er mochte den warmen Sommer, den bunten Herbst und liebte auch den Schnee im Winter. Und nun...nein, das konnte es doch nicht sein… so in der Kälte auf einem Holzstapel.
An diesem Tag kam plötzlich ein Menschenkind an diesem Stapel vorbei. Irgendwie erzitterte der Stock, was war denn das; er hörte Stimmen… ja, das Menschenkind war auf der Suche nach einem Tannenbaum. Wieder wurde der Ast traurig. Nein, mich will keiner , ich bin ja so kahl und dazu noch pitschnass, ein Schauer lief durch seinen Holzkörper.
Nach einiger Zeit hatte das Menschenkind wohl den Tannenbaum ausgesucht, er hörte nämlich frohes Lachen. Taps taps taps, man stapfte am Holzstapel vorbei, es regnete fürchterlich.
Doch plötzlich,was war denn das ?
Den Ast hier, den nehme ich noch mit, sagte das Menschenkind und nahm ihn einfach hoch. Ein wunderbarer Schauer ließ der nassen Ast innerlich erzittern, sollte es nun ein anderes Leben geben ?
Ruck zuck verschwand er nun im Auto, los gings, wohin, nein, das wusste er nicht, aber es war nicht mehr so kalt und nass. Die Fahrt dauerte nicht lange und das Menschenkind legte den Ast sachte in den Schuppen. Hier war mollig warm, er fühlte sich richtig wohl und dachte, hier kann es nur besser werden...
Ein paar Tage später wurde er aus dem Schuppen geholt und in einen Raum voller Wärme gebracht. Oh, dachte der Ast, was nun wohl kommt. Ich werde ihn erst einmal hier auf den dicken Klotz festmachen,sagte ein anderes Menschenkind, es war viel größer und hatte auch einen andere Stimme, die aber viel Vertrauen einflößte. Die warme Hand des Menschenkindes umschlang den Ast und befestigte ihn sehr sachte mit Gefühl auf dem Klotz. Nun fühle der Ast noch mehr Wäre und sah sich im Raum um. In seiner Nähe waren einige kleine Äste, viele verschiedene Zapfen, rote Bänder...und es duftete ganz herrlich im dem molligen Raum. Im Kanonenofen bollerte nämlich ein wärmendes Feuerchen.
Ja, was wird nun wohl, waren jetzt seine Gedanken. Endlich fühlte er die vertraute Hand des Menschenkindes, die sachte über den Ast strich. Ich weiß genau, was ich damit mache, sagte die warme Stimme. Und schon ging es los. Von oben bis unten wurde die kleinen Äste an seinen Körper angebracht. Innerlich musste der Ast lachen, denn es kitzelte ein wenig. Als alle Ästen dran waren, wurde Zapfen der wunderbarsten Art angebracht. Das hatte der große Ast ja noch nie gesehen - und nun war er wohl der stolze Besitzer. Oh, es wurde immer schöner und es krabbelte an seinem Körper, ein wohliges Gefühl. Hier ein Schleifchen, dort ein Schleifchen. Der Ast besah sich von oben bis unten, nein, so schön war er noch nie. So , nun ist er fertig, sagte das vertraute Menschenkind. Ohh und Ahh, hörte er dann... Darauf genießen wir ein Gläschen Wein, sprach das Menschenkind und klirr, so klagen die Gläser.

In der Nacht konnte der geschmückte Ast kaum schlafen, denn die kleinen Zweige und die vielen Zapfen hatten so Manches zu erzählen, so spannende Geschichten.
Dann kam der Sonntag und das Menschenkind holte das wunderschöne Kunstwerk aus dem Schuppen und stellte es an das Haus. Nun wurde der geschmückte Ast erst einmal bewundert. Seht mal, wie schön das geworden ist und ein kleines Mädel mit kurzen Zöpfchen tänzelte um ihn herum. Omi, das hat du aber schön gemacht...
Nun ging ein warmer Schauer durch seine Körper, was für ein Freude. Und er war nicht allein, Zapfen, kleine Äste, jeder hatte so viel aus dem Leben zu berichten...und am tage kamen sogar Vögelchen und setzten sich dazu.
Ja, nun war es ein ganz wunderbares Leben, voller Freude - und immer, wenn das Menschenkind vorbei ging, wurde dem Ast warm ums Herz, danke, danke erzitterte sein Holzherzchen.
km

Vorweihnachtsgedanken

Dezember 2017 - das Weihnachtsfest steht vor der Tür.Es ist Regenwetter, jeden Tag Wind, Sturm, Regen ohne Ende, sogar Gewitter, aber vielleicht kommt zum 24. Dezember ja noch Schnee.
Man freut sich auf die Festtage, hat immer noch jede Menge zu tun - Einkauf, Geschenke einwickeln, die letzten Karten versenden, manchmal noch ein Päckchen abschicken... Man hört Weihnachtslieder, hat den Tannenbaum besorgt, es wird langsam ruhiger.
Am Heiligen Abend dann kehrt nachmittags die Weihnachtsruhe ein. Warm ists in den Stuben, der Baum in vielen Haushalten schon geschmückt, die Bunten Teller mit den Leckereien bereit, die Kinder schon ganz aufgeregt.
Dann gehts in Familie zur Kirche.Schon von weitem sieht man die erleuchteten Fenster, trifft auf dem Wege Freunde oder Bekannte, sieht im Altarraum den großen geschmückten Tannenbaum... Man singt zusammen, hört die Weihnachtsgeschichte , dann Stille Nacht, Heilige Nacht… eine wundersame Stille tritt ein, es ist Weihnachten.
Kinderaugen leuchten, Geschenkpapier raschelt, es duftet nach Lebkuchen und Marzipan, Kerzenlicht am Tannenbaum bringt wärmendes Licht...

So war es auch schon vor viele Jahren,auch zu Großmutters Zeiten. So reichlich wie heute war der Gabentisch mit Sicherheit nicht gedeckt, aber es gab auch kleine Geschenke, es gab eine festliches Essen...auch schon vor 100 Jahren. Die Gutsbesitzer, wenn sie denn ein Herz für die Tagelöhner hatten, schenkten den Mägden eine Spitztüte mit guten Kaffeebohnen, den Knechten eine gute Zigarre, so erzählten meine Großeltern ...und dabei schauten sie glücklich aus, es war viel für die armen Leute.
1914
In diesem Jahr brach der 1. Weltkrieg aus. Junge Männer und Ältere zogen in den Krieg, von dem sie dachten, er wäre schon zu Weihnachten vorbei, man wollte zu Hause sein...ja. Es kam aber anders.
Sie ahnten mit Sicherheit nicht, was sie erwarten sollte. Der  " Feind ", aber nicht nur der, nein, auch Hunger, Kälte, nasse einfach nie ( fast nie trocknende Füße ) in den mit Wasser angelaufenen
Schützengräben...Angst, Heimweh. Weihnachten 1914, fern der Heimat.
Man schickte den Soldaten Päckchen mit Schokolade, Zigaretten, Alkohol, mit Briefen. Lebensstärkung. Es kann wohl niemand fühlen oder erahnen, wie des den jungen Männern ging. In den Abendstunden des 24. Dezember1914 dachte wohl jeder, auf allen Frontseiten, an zu Hause, an Frau, Kind, Mutter, Vater, an Wärme, Tannenbaum, Weihnachtslieder, an Bratapfel, an wärmendes Licht...an den Gottesdienst, an die Weihnachtsbotschaft. Und ganz sicher flossen Tränen..
So geschah es, dass es an diesem besonderen Tag an der Front zu einem Waffenstillstand kam, britische und deutsche und französische .... Soldaten... trafen sich im Niemandsland zwischen den Fronten, zündeten Kerzen an, sangen in verschiedenen Sprachen das gleiche Weihnachtslied, tauschten kleine Geschenke aus, es kam sogar zu einem Fussballspiel...
Für Stunden wurde aus den " Feinden " eine Verbrüderung, die wohl einmalig war und in die Geschichte als "Weihnachtsfrieden " einging. Es existieren zu diesen besonderen Ereignissen in der Heiligen Nacht zahlreiche Berichte. Stunden später war es wieder anders, ganz anders...der Krieg war noch lange nicht zu Ende, forderte Opfer, Opfer...ohne Ende.
Ich denke an Fritz, an Karl, an Wilhelm oder Heinrich und Friedrich - es kam kaum einer wieder nach Hause. Auch gehen meine Gedanke zu Louis, Jean, Marcel, Jack , David oder oder… sie alle hatten ein Leben vor sich.
Denken auch wir alle an sie, wenn wir am 24. Dezember in der Kirche gemeinsam singen - Stille Nacht, Heilige Nacht.
km

Heilig Abend

....und wieder kam diese wunderbare Nacht, die Heilige Nacht. Jeder freute sich auf diese besinnlichen Stunden. Und ganz besonders natürlich die Kinder.
In der Kirchgemeinde Woosten Kuppentin wurde, wie in jedem Jahr, ein Krippenspiel für diesen schönen Abend vorbereitet. Liebevoll sorgten Pastor Christian Banek und Petra Güttler dafür, dass alles gut klappte. Etliche Male trafen sich die Kinder, Groß und Klein, um alles zu proben. So lernten sie ihren Text, lernten auch neue Lieder... Auf den Proben ging es oft recht fröhlich und entspannt zu.
Und dann kam er, der Heilige Abend, auf den sich alle freuten. In der Kirche zu Brüz war kein Platz mehr frei, jeder wollte diesen wundersamen Abend mit der Weihnachtsvesper beginnen.Vor allem aber freuten sich Eltern und Großeltern auf das Krippenspiel, in dem die Kinder ihren Auftritt hatten. Ein schön geschmückter Tannenbaum ließ mit seinen Kerzen die alte ehrwürdige Kirche in besonderem Glanz erstrahlen. Schöne Weihnachtslieder, das Krippenspiel und die guten Worte von Pastor Banek brachten weihnachtliche Stimmung...
Zufrieden und glücklich ging man an diesem Abend nach Hause....dachte an die wundersame Nacht, freute sich auf ein gemeinsames Abendbrot, auf den Bunten Teller, auf die Geschenke, auf den Lichterglanz...
km


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