Bitter oder süss

Ein Büchlein, das für die Wooster vom "alten Stamm" wohl Pflichtliteratur sein sollte, ist " Bitter oder süss" von Ilse Bosinski. Es erschien im Altstadt Verlag und schildert in einfacher Weise das Leben einer Pfarrersfrau, die auf ein erfülltes Dasein zurückblickt. Ilse Bosinski ist über 80 Jahre alt und hat in diesem Büchlein Erinnerungen gute und schwere Zeiten für ihre Kinder aufgeschrieben. Es sind sehr persönliche Erinnerungen der alten Dame, die gern in Woosten Pfarrerersfrau gewesen ist. Einfühlsam werden die Erlebnisse in dem kleinen Gutdsdorf an der Seite ihres Mannes, Gerhard Bosinski, geschildert. Schwer vor allem die Kriegszeit, in der sie auf sich allein gestellt war, aber auch von überall  Hilfe bekam. In ihren Schilderungen gewährt Ilse Bosinski auch tiefen Einblick in das schlichte Leben der Tagelöhner "....Woosten. Die Häuser wurden innen jedes zweite Jahr mit weisser Kalkfarbe gestrichen, es waren keine Lehmkaten sondern Backsteinhäuser.....In der Mitte des Dorfes stand auf einem freien Platz eine Pumpe. Die einzige des Dorfes, die nun den Frauen die zweite ständige Arbeit bescherte - Wasser holen...."( Zitate aus dem Buch). Ilse Bosinski schenkte 8 Kindern das Leben und begleitete ihren Mann, der als Pastor und Landessuperintendent der Landeskirche Mecklenburgs und als Autor und Wissenschafter Bleibendes hinterlassen hat, auf vielen Stationeen des Lebens, zu denen Heiddorf, Gadebusch, Güstrow und u. a. auch Woosten für sehr lange gehörten. "Glaube, Zuversicht, Mut zum Leben , Dankbarkeit und Demut, das sind die Werte, die zum Wesen von Ilse Bosinski gehören", so endet dieses Büchlein.Und warums gerade " Bitter oder süss" heisst, das sollte man allein erlesen.  Karin Mußfeldt

Der NDR aus Woosten

Na, wenn das nichts ist, der NDR in dem lütten Dorf Woosten! Ja, schon lange konnte man in Woosten in der Vorweihnachtszeit eine schöne festliche Beleuchtung sehen. Seit etwa 1995 hatte Michael Mußfeldt (25) das Elternhaus der Mußfeldts geschmückt, von Jahr zu Jahr mehr... ein Lichtermeer. Und so nach und nach folgten viele Wooster, gestalteten die Häuser in der Adventszeit mit Lichtern.

Es ist immer wieder eine Freude für Jung und Alt. Ja, in diesem Jahr wurde das Leuchten des Dorfes ganz hell. Das war doch ein Grund, mal unser Regional - TV, den NDR, zu verständigen. Michael sendete Bilder und ein Mail. Eine Antwort kam sofort, man telefonierte, verabredete, dann war's klar, NDR kommt nach Woosten. Kein Problem für die Wooster, eine Information von Michael an die Ortmanns im Nachbarhaus, dann war's klar, wir feiern einfach... Jeder sah nach, ob die Lichterketten in Ordnung waren, kaufte Glühwein. Burkhard Kropp sagte zu, das Feuerchen zu organisieren. Ja, am Sonntag,19.Dezember, war's dann soweit.

Ohhh, man war ja doll aufgeregt. Ruhe im Dorf.  Alle stellten die Autos auf den Hof, sorgten für Ordnung vor dem Haus... So gegen 16 30 Uhr , man traf sich schon in der Dorfmitte, mit Feuer und Glühwein, kam ein dunkles Auto, Kennzeichen HRO und TV. Das konnten sie sein. Langsam fuhren sie durchs Dorf, wendeten, hielten dann in Dorfmittennähe.- Ja, das waren sie, Aufregung bei allen. Michael hatte sie ja verständigt, übernahm dann die Regie. Bilder, Gespräche, Freude , Glühwein, Freude...einfach alles... an diesem Abend.

Lange waren sie am Mußfeldtschen Haus, wir warteten...dann kamen sie, wohl nach einer Stunde. Wir sangen, da Michael ja " ausgefragt  "wurde...lebt denn den alte Holz - Michel noch....kiecher...ganz laut. Was für ein Abend in Woosten. Und am nächsten Tag kam dann der Bericht im NDR, einfach toll, alle glücklich und zufrieden...und fest steht, wir halten zusammen..  in dem kleinen Dorf, Woosten.     karin mußfeldt


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